Technik

Eis und Schnee die kalte Reifenschulter zeigen

Hunter YOKOHAMA Wuchtmaschine

Mit diesen Tipps von YOKOHAMA läuft’s mit den Winter-Pneus rund

Selbst ein Traumsommer kann nicht ewig dauern und wer jetzt noch mit kurzen Hosen unterwegs ist, wird gern schief angeschaut. Autos mit Sommerreifen sind zwar ähnlich unpassend, was jedoch kaum wahrgenommen wird. Zu unscheinbar sind die optischen Unterschiede. Genieren sollte man sich trotzdem und Reifenhersteller YOKOHAMA empfiehlt spätestens jetzt den Räderwechsel.

 
Die aktuelle Kollektion für Schnee und Eis

Die Japaner haben für PKWs die Reifen W.drive (V902A V902B, V903) und BluEarthWinter (V905) im Programm, die es auch in vielen SUV-Dimensionen gibt. Seit Herbst 2018 gehört auch ein Ganzjahresreifen zur Produktpalette, der BluEarth-4S AW21. Kleintransporter hingegen dürfen auf den YOKOHAMA WY01 vertrauen. Alle Modelle tragen das gesetzlich geforderte Schneeflockensymbol.

Alte Räder nur nach gründlichem Check-up montieren

Sind Winterräder bereits vorhanden, sollten diese vor der Montage auf ihren Zustand überprüft werden. Wichtige Faktoren sind Verschleiß, Beschädigungen und eingefahrene Fremdkörper. YOKOHAMA weist insbesondere auf das vorhandene Restprofil hin. 4 mm und darunter sind bei Winterreifen ein Alarmsignal, obwohl der Gesetzgeber nur 1,6 mm vorschreibt. Der Vergleich mit einem Neureifen zeigt warum: Bei 2 mm Restprofil beispielsweise kann sich der Bremsweg auf einer geschlossenen Schneedecke schon aus 50 km/h um zehn Meter verlängern. Dies ergaben Versuche unabhängiger Prüfinstitute und Automobilclubs.

YOKOHAMA Reifen Umrüstung Wuchtmaschine

 Die Räder sollten vor der Montage auch noch einmal von einem Reifenfachmann gewuchtet werden, um einen optimalen, komfortablen und gleichmäßigen Lauf zu gewährleisten. Durch das Wuchten werden unangenehme Vibrationen vermieden, die das Reifenleben verkürzen und den Fahrkomfort sowie die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen können. Der Reifenfachhändler hat hierzu spezielle Wuchtmaschinen, in die das Komplettrad eingespannt wird, um die Unwucht zu prüfen. Mit Gewichten, die an bestimmten Stellen des Rades angebracht werden, kann der Reifenprofi die Unwucht eliminieren. Das Auswuchten pro Radsatz sollte einmal im Jahr erfolgen. Bei Ganzjahresreifen empfiehlt YOKOHAMA das Auswuchten der Reifen beim jährlichen Positionstausch (siehe Text „Wir empfehlen den Reifentausch“ auf www.yokohama.de/wir-empfehlen-den-reifentausch/)


Allrad vermittelt trügerische Sicherheit

Ein absolutes No-Go im Winter sind Sommerreifen. Ihre Gummimischung verhärtet bei niedrigen Temperaturen und sie haben keine Lamellen, die sich mit dem Untergrund verzahnen. Diese Nachteile kann auch ein Allradantrieb nicht kompensieren, obwohl dieses Konzept mehr Traktion bietet. Aber gerade dadurch droht ein Gefühl trügerischer Sicherheit und man fährt leicht zu schnell. Bei einem heftigen Stoppmanöver droht dann die Katastrophe, da ein 4x4-Fahrzeug keine Vorteile beim Bremsen bietet.
Jede Menge weitere Reifenservicetipps und News von YOKOHAMA sowie viele weitere spannende Themen werden regelmäßig auf der Homepage www.yokohama.de veröffentlicht.

YOKOHAMA neue Technologie zur Bestimmung der Wasseraufnahme von Winterreifen

YOKOHAMA neue Technologie zur Bestimmung der Wasseraufnahme von Winterreifen verbessert Performance bei Fahrten auf Eis

YOKOHAMA ist ein Durchbruch in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem

Foto (aufgenommen von der neuen Testmaschine) über die Wasserverdrängung am Boden

Foto (aufgenommen von der neuen Testmaschine) über die Wasserverdrängung am Boden

College of Science and Engineering der japanischen Kanazawa-Universität gelungen. Unter der Leitung von Professor Iwai konnte eine Evaluierungstechnologie entwickelt werden, die den Reibungszustand eines Reifens auf einer vereisten Oberfläche simuliert. Dank der neuen Technologie können fortschrittliche Compound-Mittel mit ausgezeichneter Wasseraufnahme und Profildesigns mit hervorragender Wasserverdrängung entwickelt werden. Die Wissenschaftler erwarten, dass dieser Durchbruch eine neue Generation von Winterreifen mit drastisch verbesserten Fahreigenschaften auf vereisten Oberflächen hervorbringen wird. 

Beim Fahren auf Eis wird die Haftung des Pneus durch den Wasserfilm auf der Oberfläche reduziert. Spikelose Winterreifen verwenden wasserabsorbierende Mittel und Laufflächenmuster mit hoher Entwässerungsleistung, um dem wässrigen Film entgegenzuwirken. Bei der Betrachtung der Kontaktfläche des Reifens mit der Straße war es schwierig, den Bereich, in dem sich Wasser zwischen der Straßenoberfläche und dem Gummi befindet, von dem Bereich zu unterscheiden, in dem der Gummi in direktem Kontakt mit der Straßenoberfläche steht (echte Kontaktfläche). Infolgedessen gab es Probleme, den Grad des tatsächlichen Kontakts genau zu erfassen. Das gemeinsame Forschungsprojekt zwischen YOKOHAMA und der Kanazawa-Universität entwickelte eine spezialisierte Testmaschine, die mit einer Hochgeschwindigkeitskamera ausgestattet ist, welche es ermöglicht, den Bodenkontakt eines Reifens zu visualisieren und die tatsächliche Kontaktfläche zu identifizieren. Darüber hinaus gelang es YOKOHAMA, gründend auf einer Analysetechnik für die Digitalisierung von Kontaktbildern, die Wasserabsorption und Drainage von Reifengummi numerisch zu bewerten.

Die spezialisierte Testmaschine ist in der Lage, das Reibungsverhalten zwischen einer Gummiprobe und Eis oder einer glatten transparenten Scheibe, die zur Imitation von Eis verwendet wird, bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h direkt zu beobachten. Die verbaute Hochgeschwindigkeitskamera kann eine Million Bilder der Kontaktfläche zwischen Reifengummi und Straßenoberfläche pro Sekunde aufnehmen. Außerdem kann die Maschine gleichzeitig die Reibungskraft während des Tests messen. Die aufgenommenen Bilder sind nur im realen Kontaktbereich dunkel. Gummi, der ein wasserabsorbierendes Mittel enthält, ist über eine größere Fläche dunkel als Gummi, dem dieser Zusatz fehlt. Als Ergebnis der Digitalisierung des Bildes mit der neu entwickelten Technik ergab sich ferner, dass der berechnete numerische Wert eine hohe Korrelation mit der Reibungskraft des Gummis aufweist.

YOKOHAMAs Reifenstrategie für Verbraucher, die im Rahmen des mittelfristigen Dreijahresplans (GD2020) 2018 vorgestellt wurde, zielt darauf ab, die Führungsposition im Bereich der Winterreifen auf dem japanischen, europäischen und russischen Markt zu behaupten. YOKOHAMA setzt die neue Technologie bei der Entwicklung einer breiten Palette von Winterreifen ein, von spikelosen Winterreifen für Japan über Pneus für den europäischen Markt bis hin zu Ganzjahresreifen. Mit dem Gebrauch dieser Technologie wird YOKOHAMA die Produktentwicklung beschleunigen, mit dem Ziel, Bestwerte für die Performance von Winterreifen zu setzen.

Bild der Kontaktfläche aufgenommen von der spezialisierten Prüfmaschine (Gummi mit wasserabsorbierendem Mittel und Gummi ohne wasserabsorbierendes Mittel):

Die Gummimischung, die kein wasserabsorbierendes Mittel enthält, weist wenige schwarze Flecken (echte Kontaktfläche) auf, was auf einen geringen direkten Kontakt zwischen Reifen und Straßenoberfläche deutet. Die Gummimischung mit wasserabsorbierendem Mittel zeigt viel mehr schwarze Flecken. Dadurch lässt sich erkennen, dass die Verwendung eines wasserabsorbierenden Zusatzes die echte Kontaktfläche erheblich vergrößert hat. 

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YOKOHAMA machte EHC Red Bull München fit für den Sommer

Red Bull München Mannschaftsbus auf YOKOHAMA Busreifen

Zwei Reifen zum Dahinschmelzen

Auch außerhalb der eigentlichen Spiel-Saison müssen Mannschaft und Orga-Team des Eishockeyclubs Red Bull München jede Menge Termine wahrnehmen. Selbst wenn der Asphalt kocht, ist der dreimalige Deutsche Meister mit Reifen von Sponsor YOKOHAMA sicher und komfortabel unterwegs.

Transporter und VAN Reifen YOKOHAMA RY55

Das Begleitfahrzeug des EHC Red Bull München, ein VW Crafter, erhielt im Frühjahr den neuen YOKOHAMA BluEarth-Van RY55 in 235/65 R16C. Der Hochleistungsreifen ist speziell für leichte Nutzfahrzeuge wie Vans, Transporter und Pick-ups entwickelt worden. Gegenüber seinem Vorgänger ohne BluEarth-Technologie konnten die Ingenieure die Verschleißresistenz um ganze 50 % erhöhen und gleichzeitig den Bremsweg auf nassem Untergrund um 9 % reduzieren.

EHC Red Bull Müncen Begleitbus

Verantwortlich für diese Verbesserungen ist, neben der Verwendung von umweltfreundlichem Orangenöl, ein optimiertes Laufflächendesign mit den besonders steifen Profilschultern und den drei zentralen Rillen zur Wasserdrainage. Auch ungleichmäßige Abnutzung wird dank des neuen Profildesigns minimiert. Durch die Erhöhung des Silica-Anteils in der Gummimischung konnten die Entwickler den Rollwiderstand um 19 % vermindern, was den Spritverbrauch senkt. Insgesamt ist der BluEarth-Van RY55 in 30 verschiedenen Größen von 185 R14C 102/100S bis hin zu 225/55 R17C 109/107H erhältlich.

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104ZR YOKOHAMA Busreifen
EHC Red Bull München Bus auf YOKOHAMA Busreifen

Der Teambus des EHC Red Bull München, ein SETRA 431 DT, ist im Sommer seit 2017 mit dem YOKOHAMA 104ZR ausgerüstet. An der Zwillings- sowie den beiden Single-Achsen kommen insgesamt acht Exemplare in 315/80 R22,5 zum Einsatz. Die sicheren Fahreigenschaften sind keineswegs die einzige Trumpfkarte des YOKOHAMA-Reifens. Entworfen wurde der 104ZR sowohl für Busse im Nah- und Fernverkehr als auch den LKW-Bereich, wo er aber exklusiv auf der Lenkachse zum Einsatz kommt. Seine spezielle Laufflächenmischung mit „Zenvironment“-Technologie sowie ein besonders tiefes Profil erhöhen die Kilometerleistung und senken den Kraftstoffverbrauch. Ökologie und Ökonomie gehen somit Hand in Hand. Auch der Abroll- und Federungskomfort gehört zu den Stärken des japanischen Nutzfahrzeugreifens, sodass Team und der Fahrer von Autobus Oberbayern erholt am Ziel ankommen. Autobus Oberbayern ist das Busunternehmen des EHC Red Bull München das betreut und sich um den Mannschaftsbus kümmert.

Ein Reifengigant feiert Jubiläum

100 Jahre YOKOHAMA
1. Produktion Fabrikgebäude YOKOHAMA 1917

100 Jahre YOKOHAMA

Das Jahr 2017 ist das Jahr, in dem der japanische Reifenhersteller
YOKOHAMA 100 Jahre alt wird. Heute ist YOKOHAMA ein weltweit agierender Konzern mit Sitz in Tokio. In Deutschland ist das Unternehmen seit 29 Jahren.

Trotz des globalen Erfolgs hat
YOKOHAMA seine Verantwortung auch als Großkonzern nicht vergessen. In den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit investiert das Unternehmen jedes Jahr, um seine innovativen Projekte voranzutreiben. Eines dieser Projekte heißt „Forever Forest“ und hat sich zum Ziel gesetzt, an 17 YOKOHAMA-Standorten insgesamt eine halbe Million Bäume bis Ende 2017 zu pflanzen. Auch die Verwendung von Orangenöl in der Reifenherstellung ist eine der innovativen Technologien der Marke, die den Erdölverbrauch verringert und so die Umwelt schützt. Mit der japanischen Weltraumbehörde JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) arbeitet YOKOHAMA zudem stetig an der aerodynamischen Optimierung der eigenen Hochleistungsreifen.
Viele namhafte Fahrzeughersteller vertrauen bereits in der Erstausrüstung auf YOKOHAMA-Reifen. Der Tuner Brabus, bekannt durch die Veredelung von Mercedes-Modellen, setzt seit 2005 auf die Qualität der japanischen Pneus. Die Reifentechnologien werden auf den Rennstrecken der Welt erprobt und für die Straße entwickelt. Beliebt sind die Produkte des japanischen Herstellers im deutschen Motorsport schon seit den 80er Jahren, weltweit reichen die Wurzeln noch weiter zurück. Von 2006 bis 2014 war YOKOHAMA Sponsor des ATS-Formel-3-Cups, in dem schon Sebastian Vettel seine Karriere begann. Auch die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) nutzt das Know-how aus Japan seit über 10 Jahren. Hinzu kommen zahlreiche weitere internationale Serien.
Als Sponsor des FC Chelsea beweist YOKOHAMA weltweit den sportlichen Charakter der Marke auch abseits der Straße. Seit August vergangenen Jahres engagiert sich YOKOHAMA in Deutschland im Eishockey als Team-Partner der Düsseldorfer EG (DEG), Supporter der Eisbären Berlin (EBB) und darüber hinaus ist die Marke Reifenpartner des EHC Red Bull München. YOKOHAMA werden die Ideen für innovative Technologien und Produkte auch in den nächsten 100 Jahren nicht ausgehen.

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