Forschung

YOKOHAMA bestätigt Dakar Rallye-Teilnahme mit SsangYong für 2019

Ssangjong YOKOHAMA Dakar 2019

Mit dem GEOLANDAR M/T G003 erneut zur Dakar

Dakar SsangYong Yokohama Geolandar M/T G003

Im Jahr 2018 stellte sich Reifenhersteller YOKOHAMA zusammen mit SsangYong Spanien erfolgreich der Herausforderung Dakar. Als Fahrzeug kam der Tivoli DKR zum Einsatz, der mit dem leistungsstarken GEOLANDAR M/T G003 bestückt war. Dasselbe Reifenmodell, das nächste Fahrzeug heißt es 2019 bei der legendären Rallye. Auch im neuen Jahr ist YOKOHAMA wieder zusammen mit der koreanischen Automarke am Start, dieses Mal allerdings mit dem SsangYong Rexton DKR. Nicht nur in den Radhäusern, sondern auch im Cockpit bleibt die Besetzung gleich: „Steuermann“ Óscar Fuertes und Beifahrer Diego Vallejo wollen es erneut wissen. Die 41. Auflage der Dakar findet vom 6. bis 17. Januar exklusiv in Peru statt, Start und Ziel ist die Hauptstadt Lima. Dazwischen sind zehn Etappen mit insgesamt 5.000 Kilometern angesetzt, wobei rund 70 % der Strecke Sand und Dünen sein werden. Der YOKOHAMA GEOLANDAR M/T G003 wird sein Bestes geben, um den Rennwagen mit seinem 450 PS starken V8-Benzinmotor auf jedem Untergrund voranzubringen. Dabei kommt die Reifengröße 37x12,5 R17 zum Einsatz.

YOKOHAMA Dakar Rallye 2019 Off Road Reifen Geolandar M/T G003
Geolandar M/T G003 YOKOHAMA Off Road Reifen

Víctor Manuel Cañizares, Direktor und Vizepräsident der Abteilung Sales und Marketing von YOKOHAMA in Spanien, hält die Wahl der Reifen bei der Dakar für eminent wichtig, um überhaupt am Ziel anzukommen. So verfügt der GEOLANDAR M/T G003 über eine verstärkte Seitenwand mit einem speziellen Block an der Oberseite, der gegen Schnittverletzungen schützt und den Verschleiß mindert. „Das ist eine wichtige Angelegenheit“, so Cañizares. „Verglichen mit anderen renommierten Marken ist unser Reifen einer der wenigen, die kein Loch bekamen. Zudem wurde für die Durchführung des Rennens eine geringere Stückzahl benötigt.“ Im vergangenen Jahr kamen laut Rallyefahrer Óscar Fuertes nicht einmal 50 % aller Teilnehmer am Ziel an.

Der GEOLANDAR M/T G003 hingegen ist für die schwierige Umgebung der Dakar-Strecken wie gemacht. Der speziell für Offroader und Pickups entwickelte Pneu bietet ausreichend Reserven für nahezu jedes Geländeszenario – egal ob auf Matsch, Felsen, losem Dreck oder Schotter. Sein Profil besteht aus einer umfangreichen Anordnung von Blöcken und aufeinanderfolgenden Lamellen. Diese verhelfen dem Reifen zu einer optimalen Traktion auf jedem Untergrund.

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Gratulation an neue Champions nach Saisonfinale in Macau

YOKOHAMA mit WTCR-Saison sehr zufrieden

YOKOHAMA WTCR 2019 Motorsports
WTCR Yvan Muller Tranquini Gabriele YOKOHAMA Motorsports Macau

Gabriele Tarquini (BRC Racing Team), gefolgt von Yvan Muller (YMR) und schließlich Esteban Guerreri (ALL-INKL.COM Münnich Motorsport). Nach dem WTCR-Saisonfinale zum Macau Grand Prix (15. bis 18. November) steht die neue „Meistertabelle“ fest. Ein Sprecher von YOKOHAMA Europe gratulierte den Siegern und drückte als Vertreter des offiziellen Reifenpartners die Zufriedenheit mit der Auftaktsaison der 2018 neu gestarteten Rennserie aus. Für YOKOHAMA waren die drei Final-Rennen in der ehemaligen portugiesischen Kolonie etwas ganz Besonderes, schließlich statteten die Japaner den Grand Prix bereits zum 35. Mal aus. Im Laufe der gesamten Kooperation gab es in der Vergangenheit dabei nur ein einziges Jahr Unterbrechung.

Yvan Muller Tranquini Gabriele WTCR YOKOHAMA 2019 winner Macau

„Es war eine aufregende Meisterschaft – Gratulation an Gabriele Tarquini, Yvan Muller und Esteban Guerreri für diese glänzende Saison. Wir sind glücklich darüber, unseren Part dazu beigetragen zu haben, ein Maximum an Performance und Sicherheit zu gewährleisten: mit unseren YOKOHAMA-Reifen und unserer technischen Expertise“, erläuterte der Unternehmensvertreter. Er dankte auch dem YOKOHAMA Motorsport Support Team für seine Bemühungen, Fahrer und Rennteams zufriedenzustellen.

Tarquini WTCR 2018 Macau.jpg

Die Zuschauer und Fans durften sich in jedem Fall über eine spannende Saison und ein packendes Finale freuen. Veteran Tarquini, bereits 56 Jahre alt, holte sich in Macau nach drei Rennen am Ende knapp den Titel. Der viermalige WTCC-Champion Yvan Muller hatte dessen Vorsprung in der Tabelle Stück für Stück „weggeknabbert“. Doch am Ende blieb eine hauchdünne Führung übrig und es stand 306 zu 303 Punkte. Mit 267 Zählern kam Esteban Guerreri auf Platz drei. Für den Italiener Tarquini, der wie Muller mit einem Hyundai i30 N TCR angetreten war, ist es erst der zweite Tourenwagen-Titel seiner langen Motorsportkarriere. 2009 hatte er bereits einmal die WTCC gewonnen.

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Eis und Schnee die kalte Reifenschulter zeigen

Hunter YOKOHAMA Wuchtmaschine

Mit diesen Tipps von YOKOHAMA läuft’s mit den Winter-Pneus rund

Selbst ein Traumsommer kann nicht ewig dauern und wer jetzt noch mit kurzen Hosen unterwegs ist, wird gern schief angeschaut. Autos mit Sommerreifen sind zwar ähnlich unpassend, was jedoch kaum wahrgenommen wird. Zu unscheinbar sind die optischen Unterschiede. Genieren sollte man sich trotzdem und Reifenhersteller YOKOHAMA empfiehlt spätestens jetzt den Räderwechsel.

 
Die aktuelle Kollektion für Schnee und Eis

Die Japaner haben für PKWs die Reifen W.drive (V902A V902B, V903) und BluEarthWinter (V905) im Programm, die es auch in vielen SUV-Dimensionen gibt. Seit Herbst 2018 gehört auch ein Ganzjahresreifen zur Produktpalette, der BluEarth-4S AW21. Kleintransporter hingegen dürfen auf den YOKOHAMA WY01 vertrauen. Alle Modelle tragen das gesetzlich geforderte Schneeflockensymbol.

Alte Räder nur nach gründlichem Check-up montieren

Sind Winterräder bereits vorhanden, sollten diese vor der Montage auf ihren Zustand überprüft werden. Wichtige Faktoren sind Verschleiß, Beschädigungen und eingefahrene Fremdkörper. YOKOHAMA weist insbesondere auf das vorhandene Restprofil hin. 4 mm und darunter sind bei Winterreifen ein Alarmsignal, obwohl der Gesetzgeber nur 1,6 mm vorschreibt. Der Vergleich mit einem Neureifen zeigt warum: Bei 2 mm Restprofil beispielsweise kann sich der Bremsweg auf einer geschlossenen Schneedecke schon aus 50 km/h um zehn Meter verlängern. Dies ergaben Versuche unabhängiger Prüfinstitute und Automobilclubs.

YOKOHAMA Reifen Umrüstung Wuchtmaschine

 Die Räder sollten vor der Montage auch noch einmal von einem Reifenfachmann gewuchtet werden, um einen optimalen, komfortablen und gleichmäßigen Lauf zu gewährleisten. Durch das Wuchten werden unangenehme Vibrationen vermieden, die das Reifenleben verkürzen und den Fahrkomfort sowie die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen können. Der Reifenfachhändler hat hierzu spezielle Wuchtmaschinen, in die das Komplettrad eingespannt wird, um die Unwucht zu prüfen. Mit Gewichten, die an bestimmten Stellen des Rades angebracht werden, kann der Reifenprofi die Unwucht eliminieren. Das Auswuchten pro Radsatz sollte einmal im Jahr erfolgen. Bei Ganzjahresreifen empfiehlt YOKOHAMA das Auswuchten der Reifen beim jährlichen Positionstausch (siehe Text „Wir empfehlen den Reifentausch“ auf www.yokohama.de/wir-empfehlen-den-reifentausch/)


Allrad vermittelt trügerische Sicherheit

Ein absolutes No-Go im Winter sind Sommerreifen. Ihre Gummimischung verhärtet bei niedrigen Temperaturen und sie haben keine Lamellen, die sich mit dem Untergrund verzahnen. Diese Nachteile kann auch ein Allradantrieb nicht kompensieren, obwohl dieses Konzept mehr Traktion bietet. Aber gerade dadurch droht ein Gefühl trügerischer Sicherheit und man fährt leicht zu schnell. Bei einem heftigen Stoppmanöver droht dann die Katastrophe, da ein 4x4-Fahrzeug keine Vorteile beim Bremsen bietet.
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YOKOHAMA stärkt sein OE-Geschäft im Premiumsegment

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ADVAN Sport V105 für chinesische BMW X3

 ADVAN SPORT V105

ADVAN SPORT V105

Sowohl YOKOHAMA als auch der Fahrzeughersteller BMW verfügen über eigene Produktionsstätten in China, die ab sofort bei einem neuen OE-Geschäft kooperieren. Der japanische Reifenhersteller liefert den aus dem Werk in Suzhou stammenden ADVAN Sport V105 als Erstausrüstung für die in dem asiatischen Land produzierten BMW X3 – und zwar in der Größe 245/50R19 105W.

Der ADVAN Sport V105 ist ein Hochleistungsreifen, der von YOKOHAMA primär für den Einsatz auf gut motorisierten Premiumfahrzeugen entwickelt wurde. Der Pneu verbindet exzellente Performance-Eigenschaften mit einem Höchstmaß an Komfort und Sicherheit. Die für den X3 noch einmal speziell zusammen mit der BMW Group adaptierten Reifen tragen als offizielles Zeichen des Autobauers einen Stern auf der Seitenwand.

 YOKOHAMA möchte die Präsenz im Premiumbereich weiter ausbauen und hat dieses Kernziel in seinem neuen Managementplan festgeschrieben. Der auf drei Jahre angelegte GD2020 wurde bereits im Februar 2018 verabschiedet. Reifen von YOKOHAMA sollen in Zukunft noch stärker bei der Erstausrüstung von Premiumfahrzeugen zum Einsatz kommen. Die Marke möchte deshalb ihren Ruf als hochqualitativer Hersteller mit großem technologischen Anspruch weltweit noch stärker verankern.

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Superbreitreifen für den 700 PS starken BRABUS WIDESTAR

YOKOHAMA ADVAN Sport V105 in 305/35 R23 fürBRABUS getunte Mercedes G-Klasse

Mit 700 PS (515 kW) und einem bestechenden Breitbaukit ist der neue BRABUS 700 WIDESTAR für Fans der Mercedes G-Klasse wahrlich das Größte.

Riesig sind auch die zugehörigen Reifendimensionen von 305/35 R23. Der jüngst auf der Monaco Yacht Show erstmals präsentierte Luxus-Offroader lebt somit „auf großem Fuß“. Die passenden „Schuhe“ stammen unter anderem vom langjährigen Technologiepartner YOKOHAMA aus Japan, der seinen Premiumreifen ADVAN Sport V105 in XXL zum Einsatz bringt. Die extrem breiten Pneus, die auf Schmiedefelgen vom Typ BRABUS Monoblock „Platinum Edition“ rotieren, passen hervorragend zur wuchtigen Karosserie. Diese wuchs im Vergleich zur Serie an den Kotflügeln zehn Zentimeter in die Breite. „BRABUS setzt unseren ADVAN Sport V105 bereits bei den etwas konventionelleren Tuning-Versionen der Mercedes G-Klasse ein.

Es freut uns natürlich sehr, dass unser ADVAN Hochleistungsreifen nun auch bei der neuen BRABUS Spitzenversion Verwendung findet. Das ist für uns echte, gelebte Technologie-Partnerschaft“, so Sabine Stiller, Manager Marketing + PR der deutschen YOKOHAMA Reifen GmbH. Der asymmetrisch ausgelegte ADVAN Sport V105 findet sich bei vielen Fahrzeugherstellern in der Erstausrüstung von mehreren Modellen und wurde zusammen mit namhaften Autoherstellern entwickelt. Ziel war die perfekte Balance aus Sport und Komfort. Die bei YOKOHAMA einzigartige, umweltfreundliche Gummimischung spart nicht nur wertvolles Erdöl ein, sondern sorgt auch für sehr guten Grip. Besonders wichtig für Fahrzeuge der Luxusklasse: die niedrig ausfallenden Abrollgeräusche.

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Motorsport: World Touring Car Cup in China

WTCR auf YOKOHAMA Advan Reifen 2018

YOKOHAMA als exklusiver Reifenpartner am Start

Nach einer zweimonatigen Pause kehrte der FIA World Touring Car Cup (WTCR) mit YOKOHAMA als exklusivem Reifenpartner zurück nach China. Auf dem Ningbo International Circuit im Osten des Landes traten die Fahrer Ende September gegeneinander an. Nachdem alle Rennen in Europa abgeschlossen sind, entscheidet sich nun in China, Japan und Macau, wer 2018 der Champion wird.

WTCR Boxengasse

Thed Björk, der FIA World Touring Car Champion 2017, ist durch Siege im ersten und dritten Rennen aktuell in einer guten Ausgangslage für den Titel. Sein Teamkollege und Teamchef Yvan Muller konnte im zweiten Rennen für das mit Hyundai antretende YMR-Team punkten.

Während Tabellenführer Gabriele Tarquini den vierten Platz im ersten Rennen belegte, schied er im zweiten Rennen früh aus. Trotzdem konnte sich der Fahrer des BRC Racing Team Hyundai von dem Ausfall erholen und belegte im dritten Rennen den zweiten Platz hinter Thed Björk. Somit trat Tarquini auch am Rennwochenende in Wuhan, dem Epizentrum der chinesischen Automobilherstellung, als Tabellenführer an. Das Straßenrennen markiert den Abschluss der goldenen Woche” in dem Land, das mit 12 Millionen verkauften Fahrzeugen in der ersten Hälfte des Jahres 2018, der aktuell größte Markt der Welt ist.

WTCR 2018

Da Muller das dritte Rennen aufgrund eines Schadens am Fahrwerk und eines defekten Reifens infolge eines Zusammenstoßes abbrechen musste, hatte der Ausfall Tarquinis aber nur geringe Auswirkungen auf seine Rolle als Tabellenführer.

Esteban Guerrieri konnte durch zwei starke Rennen das Podium gleich doppelt für das Team ALL-INKL.COM Münnich Motorsport beanspruchen. Durch einen Zusammenstoß mit Norbert Michelisz zu Beginn des dritten Rennens wurde dem Argentinier allerdings eine dritte Top-3-Platzierung verweigert. Auch zwang ihn der Crash, seinen Honda Civic Type R TCR vorzeitig in den Ruhestand zu schicken.

Nachdem Mehdi Bennani während des WTCR Rennens in Portugal in einen schweren Crash verwickelt worden war, kehrte er beim zweiten Rennen in Ningbo auf den zweiten Platz zurück. Nun setzt der Marokkaner alles daran, an Yvan Muller in seinem Golf GTI TCR des Sébastien Loeb Racing Volkswagen Teams dran zu bleiben.

Aktuelle Fahrerwertung 

1. Gabriele Tarquini 241

2. Thed Björk 234

3. Yvan Muller 234

4. Pepe Oriola 207

5. Jean-Karl Vernay 205

Hier die genauen Termine der nächsten Rennen:

 - WTCR JVCKENWOOD Race of Japan – 27. und 28. Oktober 2018

 - WTCR Race of Macau – 15. bis 18. November 2018

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YOKOHAMA neue Technologie zur Bestimmung der Wasseraufnahme von Winterreifen

YOKOHAMA neue Technologie zur Bestimmung der Wasseraufnahme von Winterreifen verbessert Performance bei Fahrten auf Eis

YOKOHAMA ist ein Durchbruch in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem

 Foto (aufgenommen von der neuen Testmaschine) über die Wasserverdrängung am Boden

Foto (aufgenommen von der neuen Testmaschine) über die Wasserverdrängung am Boden

College of Science and Engineering der japanischen Kanazawa-Universität gelungen. Unter der Leitung von Professor Iwai konnte eine Evaluierungstechnologie entwickelt werden, die den Reibungszustand eines Reifens auf einer vereisten Oberfläche simuliert. Dank der neuen Technologie können fortschrittliche Compound-Mittel mit ausgezeichneter Wasseraufnahme und Profildesigns mit hervorragender Wasserverdrängung entwickelt werden. Die Wissenschaftler erwarten, dass dieser Durchbruch eine neue Generation von Winterreifen mit drastisch verbesserten Fahreigenschaften auf vereisten Oberflächen hervorbringen wird. 

Beim Fahren auf Eis wird die Haftung des Pneus durch den Wasserfilm auf der Oberfläche reduziert. Spikelose Winterreifen verwenden wasserabsorbierende Mittel und Laufflächenmuster mit hoher Entwässerungsleistung, um dem wässrigen Film entgegenzuwirken. Bei der Betrachtung der Kontaktfläche des Reifens mit der Straße war es schwierig, den Bereich, in dem sich Wasser zwischen der Straßenoberfläche und dem Gummi befindet, von dem Bereich zu unterscheiden, in dem der Gummi in direktem Kontakt mit der Straßenoberfläche steht (echte Kontaktfläche). Infolgedessen gab es Probleme, den Grad des tatsächlichen Kontakts genau zu erfassen. Das gemeinsame Forschungsprojekt zwischen YOKOHAMA und der Kanazawa-Universität entwickelte eine spezialisierte Testmaschine, die mit einer Hochgeschwindigkeitskamera ausgestattet ist, welche es ermöglicht, den Bodenkontakt eines Reifens zu visualisieren und die tatsächliche Kontaktfläche zu identifizieren. Darüber hinaus gelang es YOKOHAMA, gründend auf einer Analysetechnik für die Digitalisierung von Kontaktbildern, die Wasserabsorption und Drainage von Reifengummi numerisch zu bewerten.

Die spezialisierte Testmaschine ist in der Lage, das Reibungsverhalten zwischen einer Gummiprobe und Eis oder einer glatten transparenten Scheibe, die zur Imitation von Eis verwendet wird, bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h direkt zu beobachten. Die verbaute Hochgeschwindigkeitskamera kann eine Million Bilder der Kontaktfläche zwischen Reifengummi und Straßenoberfläche pro Sekunde aufnehmen. Außerdem kann die Maschine gleichzeitig die Reibungskraft während des Tests messen. Die aufgenommenen Bilder sind nur im realen Kontaktbereich dunkel. Gummi, der ein wasserabsorbierendes Mittel enthält, ist über eine größere Fläche dunkel als Gummi, dem dieser Zusatz fehlt. Als Ergebnis der Digitalisierung des Bildes mit der neu entwickelten Technik ergab sich ferner, dass der berechnete numerische Wert eine hohe Korrelation mit der Reibungskraft des Gummis aufweist.

YOKOHAMAs Reifenstrategie für Verbraucher, die im Rahmen des mittelfristigen Dreijahresplans (GD2020) 2018 vorgestellt wurde, zielt darauf ab, die Führungsposition im Bereich der Winterreifen auf dem japanischen, europäischen und russischen Markt zu behaupten. YOKOHAMA setzt die neue Technologie bei der Entwicklung einer breiten Palette von Winterreifen ein, von spikelosen Winterreifen für Japan über Pneus für den europäischen Markt bis hin zu Ganzjahresreifen. Mit dem Gebrauch dieser Technologie wird YOKOHAMA die Produktentwicklung beschleunigen, mit dem Ziel, Bestwerte für die Performance von Winterreifen zu setzen.

Bild der Kontaktfläche aufgenommen von der spezialisierten Prüfmaschine (Gummi mit wasserabsorbierendem Mittel und Gummi ohne wasserabsorbierendes Mittel):

Die Gummimischung, die kein wasserabsorbierendes Mittel enthält, weist wenige schwarze Flecken (echte Kontaktfläche) auf, was auf einen geringen direkten Kontakt zwischen Reifen und Straßenoberfläche deutet. Die Gummimischung mit wasserabsorbierendem Mittel zeigt viel mehr schwarze Flecken. Dadurch lässt sich erkennen, dass die Verwendung eines wasserabsorbierenden Zusatzes die echte Kontaktfläche erheblich vergrößert hat. 

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